Lamaria Kloster, Ushguli, Schchara, 5.193 m
Wandern in Georgien

Transcaucasian Trail

Dolra Peak, 3.832 m, weg zum ushba glacier
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Transcaucasian Trail

die letzten Meter zum Guli Pass, Juni 2026, noch sehr viel Schnee
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Svaneti TCT - 16 von 52
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Svaneti TCT - 44 von 52
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Georgien | Trekking im Großen Kaukasus

Auf den schönsten Etappen des Transcaucasian Trail

Diese Wanderreise führt uns auf den schönsten Etappen des Transcaucasian Trail entlang des Hauptkamms des Großen Kaukasus. Georgien gilt unter Wanderern und Trekkern noch immer als echter Geheimtipp und das können wir nur bestätigen.

Schneebedeckte Gipfel mit über 5.000 Metern Höhe, einsame Hochtäler, alte Hirtenpfade und die jahrhundertealten Wehrtürme prägen das Landschaftsbild Swanetiens.

Unsere Rundreise beginnt in Kutaissi und führt uns zunächst durch das spektakuläre Enguri-Tal nach Mazeri am Fuße des markanten Ushba. Von dort folgen wir den schönsten Abschnitten des Transcaucasian Trail über die Bergdörfer Mestia, Adishi und Iprali bis nach Ushguli. Dabei überqueren wir aussichtsreiche Pässe, wandern unter vergletscherten Bergriesen und übernachten in familiären Guesthouses.
Unterwegs begegnen wir der herzlichen georgischen Gastfreundschaft und einer jahrhundertealten Kultur, deren Leben bis heute eng mit den Bergen verbunden ist und die noch immer stark von der Landwirtschaft geprägt wird.

Unsere Route endet mit dem Abstieg hinunter nach Nieder-Swanetien in das wildromantische Tskhenistskali-Tal und weiter zurück nach Kutaissi.

Highlights

  • Kleine Gruppen mit 6 - 8 Teilnehmern
  • Höchste Gipfel des Großen Kaukasus hautnah
  • Besichtigung UNESCO-Weltkulturerbe Ushguli
  • Rundreise durch Svanetien
11 Tage
6 - 8 Personen min. & max.
Programmablauf
1. Tag: Anreise nach Kutaissi
Hotel Kutaissi

Mit dem Direktflug ab Memmingen erreichen wir Kutaissi, die ehemalige Hauptstadt Georgiens, in nur etwa 3,5 Stunden. Nach der nächtlichen Ankunft werden wir von unserem lokalen Partner am Flughafen empfangen.

Für die erste Nacht übernachten wir in einem Hotel in Flughafennähe. So können wir nach der Anreise noch einige Stunden schlafen und entspannt in die Reise starten.

Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück weiter in Richtung Großer Kaukasus. Bereits die Fahrt nach Swanetien bietet erste Eindrücke der abwechslungsreichen Landschaft Georgiens.

2. Tag: Von Kutaissi nach Swanetien
5 - 6 Std. 250 km

Guesthouse
Frühstück, Abendessen

Nach dem Frühstück geht es los wir in Richtung Großer Kaukasus. Die rund 250 Kilometer lange Strecke nach Mazeri dauert ca. 5 Stunden und führt uns durch ganz unterschiedliche Landschaften Georgiens. Deutliech spüren wir den Einfluß der nahen Schwarzmehrküste und die Vegetation ist eher maritim angehaucht.

Nachdem wir das Flachland verlassen haben folgen wir dem Enguri-Stausee, bevor die Straße immer tiefer in die Bergwelt Swanetiens hineinführt. Die Täler werden enger, die Gipfel höher und die ersten Gletscher tauchen am Horizont auf.

Am Nachmittag erreichen wir Mazeri auf ca. 1600 Meter über dem Meer. Das kleine Bergdorf liegt am Fuß des Ushba (4.710 m), dessen markante Doppelspitze zu den bekanntesten Bergen des Kaukasus zählt. Gegenüber erhebt sich die vergletscherte Laila-Kette.

Nach dem Bezug unserer Unterkunft unternehmen wir noch einen Spaziergang durch den Ort und in dem lieblichen Hochtal mit seinen bunten Blumenwiesen vor der beeindruckenden Bergkulisse, der wir uns am nächsten Tag zum ersten Mal nähern werden.

3. Tag: Wanderung zur Gletscherzunge der Ushba
↑ 500 - 800 Hm ↓ 500 - 800 Hm 5 - 7 Std.
Guesthouse
Frühstück, Abendessen

Die heutige Wanderung führt uns zunächst durch das malerische Hochtal zu dem gewaltigen Wasserfall des Ushba-Gletschers und anschließend weiter hoch zu dem Basecamp für die Ushba Besteigung.
Der Weg führt entlang des Dolra-Flusses, vorbei kleinen Hütten, in denen einfache Getränke und Snacks angeboten werden. Später erreichen wir ein Camp der georgischen Grenzwache, denn die Grenze zu Russland ist nur einen Steinwurf entfernt. Allerdings ist hier ein Grenzübertritt nur schwer vorstellbar, da der Hauptkamm des Kaukasus eine fast unüberwindbare natürliche Barriere bildet.
Der Ushba Gletscher zieht sich immer weiter zurück und wir suchen uns am ehemaligen Gletscherende einen schönen Platz und genießen bei einer Pause die gewaltige Aussicht.
Danach machen wir uns auf den Rückweg und kehren auf halben Weg in eines der kleinen "Cafés" am Rand des Weges ein. Die ganze Szenerie erinnert ein wenig an die Anfangszeit des Trekkingtourismus in Nepal.

4.Tag: Über den Guli Pass (2.954 m) nach Mestia
↑ 1.450 - 1.750 Hm ↓ 900 - 1.300 Hm 8 - 9 Std.
Guesthouse
Frühstück, Abendessen

Heute erwartet uns eine der schönsten Etappen des Transcaucasian Trail. Von Mazeri steigen wir über die kleine Ortschaft Guli zum Guli Pass auf. Mit jedem Höhenmeter werden die Ausblicke auf die markante Spitze der Ushba (4.710 m) eindrucksvoller.

Nach der Passüberschreitung öffnet sich der Blick auf die Bergwelt rund um Mestia mit dem Tetnuldi (4.858 m), der Laila-Kette und zahlreichen weiteren Gipfeln des Großen Kaukasus. Anschließend folgen wir dem aussichtsreichen Höhenweg in Richtung Mestia.
Falls wir über ausreichende Kraftreserven verfügen können wir die Tour oberhalb des Passes verlängern und über die Koruldi Lakes absteigen. Am Mestia Cross werden wir von unserem Fahrer abgeholt und sparen uns die letzten Höhenmeter bis in die Stadt.

Am Abend bleibt Zeit für einen Spaziergang durch Mestia, das kulturelle Zentrum Swanetiens mit seinen historischen Wehrtürmen, kleinen Cafés und Geschäften.

5. Tag: Entspannte Wanderung von Mestia nach Zhaabesh
↑ 600 Hm ↓ 400 Hm 4 - 5 Std.
Guesthouse
Frühstück, Abendessen

Nach dem etwas längeren Vortag erwartet uns heute eine vergleichsweise entspannte Etappe. Von Mestia steigen wir zum Kakhr Pass (1.900 m) auf. Von hier bieten sich nochmals schöne Ausblicke auf die Bergwelt rund um Mestia mit Ushba (4.710 m), Tetnuldi (4.858 m) und den Gipfeln der Laila-Kette.

Anschließend führt der Weg über Almgelände und durch kleine Dörfer hinunter in das Mulakhtal. Die Region gilt als eine der ursprünglichsten Gegenden Swanetiens. Entlang des Weges passieren wir zahlreiche Wehrtürme, die bis heute das Landschaftsbild prägen.

Am Nachmittag erreichen wir unser Guesthouse am Talende und genießen die Ruhe dieser abgelegenen Region.

6. Tag: Wanderung von Mulachi nach Adishi
↑ 1.000 Hm ↓ 500 Hm 5 - 6 Std.
Guesthouse
Frühstück, Abendessen

Heute verlassen wir das Mulakhtal und folgen dem Transcaucasian Trail in Richtung Adishi. Der Weg führt zunächst durch die kleinen Dörfer und Weiler Ober-Swanetiens, bevor wir über Almgelände kontinuierlich an Höhe gewinnen.

Mit zunehmender Höhe öffnen sich immer wieder Ausblicke auf die Gipfel des Großen Kaukasus und die vergletscherten Berge rund um den Tetnuldi. Über einen aussichtsreichen Übergang erreichen wir schließlich das Tal von Adishi.

Das kleine Bergdorf liegt abgeschieden am Fuß des Adishi-Gletschers und zählt zu den ursprünglichsten Orten Swanetiens. Nur wenige Familien leben hier ganzjährig. Die alten Steinhäuser, Wehrtürme und die Lage inmitten der Hochgebirgslandschaft verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charakter.

Übernachtung im Guesthouse in Adishi.

7. Tag: Über den Chkhutnieri Pass nach Iprari
↑ 800 Hm ↓ 1.000 Hm 6 - 7 Std.
Guesthouse
Frühstück, Abendessen

Heute erwartet uns die eindrucksvollste Etappe der gesamten Trekkingwoche. Nach dem Frühstück verlassen wir Adishi und folgen dem Tal in Richtung Adishi-Gletscher. Am Morgen queren wir den aus dem Gletscher entspringenden Fluss. Je nach Wasserstand erfolgt die Querung zu Fuß oder mit Unterstützung einheimischer Pferde.

Anschließend steigen wir zum Chkhutnieri Pass (ca. 2.700 m) auf. Während des Aufstiegs eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf den Adishi-Gletscher, die umliegenden Gipfel des Großen Kaukasus und die weiten Hochflächen an der Grenze zwischen Ober- und Niederswanetien.

Vom Pass führt der Weg über Almgelände und entlang des Khaldechala-Flusses hinunter nach Khalde. Dort werden wir von unserem Fahrer erwartet und fahren die letzten Kilometer nach Iprari.

Übernachtung im Guesthouse in Iprari.

8. Tag: Zum UNESCO-Dorf Ushguli
↑ 400 Hm ↓ 250 Hm 4 Std.
Guesthouse
Frühstück

Von Iprari folgen wir dem Enguri flussaufwärts in Richtung Ushguli. Der Weg führt durch kleine Dörfer, über Wiesen und entlang alter Verbindungswege zwischen den Siedlungen Ober-Swanetiens.

Mit jedem Kilometer rückt das gewaltige Shkhara-Massiv näher. Der Shkhara (5.193 m) ist der höchste Berg Georgiens und prägt das Landschaftsbild dieser Region. Immer wieder eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf die vergletscherten Gipfel des Hauptkamms des Großen Kaukasus.

Am Nachmittag erreichen wir Ushguli. Die verstreut liegenden Weiler gelten als eine der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen Europas und gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die zahlreichen Wehrtürme, Kirchen und historischen Steinhäuser verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charakter.

Übernachtung im Guesthouse in Ushguli.

9. Tag: Zum Chubedishi Pass
↑ 1.000 - 1.200 Hm ↓ 1.000 - 1.200 Hm 6 - 8 Std.
Guesthouse
Frühstück, Abendessen

Heute unternehmen wir eine aussichtsreiche Tagestour von Ushguli aus. Vorbei am Lamaria-Kloster verlassen wir die historischen Ortsteile des Dorfes und steigen über Almhänge und alte Hirtenpfade in Richtung Chubedishi Pass auf.

Mit zunehmender Höhe werden die Ausblicke immer eindrucksvoller. Hinter uns liegen die Wehrtürme von Ushguli, darüber erheben sich die vergletscherten Gipfel des Hauptkamms des Großen Kaukasus. Besonders beeindruckend präsentieren sich Shkhara (5.193 m), Janga (5.059 m) und Tetnuldi (4.858 m), die das Panorama während des gesamten Aufstiegs prägen.

Der Chubedishi Pass bietet einen hervorragenden Überblick über das Enguri-Tal, die Bergwelt Ober-Swanetiens und die abgelegenen Regionen auf der Südseite des Kaukasus. Nach einer ausgedehnten Rast treten wir den Rückweg nach Ushguli an.

Zurück im Guesthouse bleibt noch Zeit, durch die engen Gassen des UNESCO-Weltkulturerbes zu schlendern oder die Eindrücke der vergangenen Tage bei einem Kaffee vor der Kulisse des Shkhara-Massivs auf sich wirken zu lassen.

Übernachtung: Guesthouse in Ushguli

10. Tag: Über den Latpari Pass nach Nieder Swanetien
↑ 1.200 Hm ↓ 1.200 - 2.100 Hm 9 Std. 22 km

Hotel Kutaissi
Frühstück, Abendessen

Zum Abschluss unserer Trekkingwoche erwartet uns noch einmal eine besonders abwechslungsreiche Etappe. Über drei Pässe verlassen wir das Enguri-Tal und wechseln auf die deutlich grünere Südseite des Großen Kaukasus nach Niederswanetien.

Früh am Morgen verlassen wir unser Guesthouse in Ushguli. Hinter dem Ortsteil Chazhash beginnt der Anstieg. Mit jedem Höhenmeter werden die Ausblicke eindrucksvoller. Hinter uns liegen die Wehrtürme von Ushguli, darüber erheben sich die vergletscherten Gipfel des Hauptkamms mit Shkhara (5.193 m), Tetnuldi (4.858 m) und weiteren Bergen des Großen Kaukasus.

Nach rund zwei Stunden erreichen wir den Gvibar-Pass (2.942 m). Über einen aussichtsreichen Höhenrücken führt der Weg nahezu ohne Höhenverlust weiter zum Gorvash-Pass (2.899 m). Nach einem kurzen Abstieg und Gegenanstieg überschreiten wir mit dem Latpari-Pass (2.830 m) den dritten und letzten Übergang des Tages.

Anschließend führt uns ein abwechslungsreicher Bergweg hinunter in die grünen Täler Niederswanetiens. Über Almgelände, Hirtenpfade und kleine Siedlungen erreichen wir schließlich den Weiler Tekal, wo uns unser Fahrer erwartet.

Nach einer Einkehr in einem lokalen Restaurant fahren wir durch Niederswanetien und die Region Letschchumi zurück nach Kutaissi (ca. 2,5 Std.). Nach einigen Kilometern auf einer Schotterstraße erreichen wir wieder die Asphaltstraße und damit das Ende unserer Trekkingwoche im Großen Kaukasus.

Falls wir diese Etappe am Ende der Woche zu lang sein sollte, steigen wir vom Gorvash-Pass (2.899 m) wirder ab nach Ushguli und fahren über den ebenfalls sehr aussichtsreichen Zagaro-Pass (2.620 m) hinunter nach Lentechi und weiter nach Kutaissi.

Nach einer Woche in den Bergen genießen wir noch einmal den Komfort eines guten Hotels und lassen die vergangenen Tage bei einem gemeinsamen Abendessen Revue passieren.

11. Tag: Kutaissi und Heimreise

Frühstück

Nach den erlebnisreichen Tagen im Kaukasus lassen wir die Reise entspannt ausklingen. Nach dem Frühstück bleibt noch Zeit, Kutaissi ein wenig näher kennenzulernen.

Die drittgrößte Stadt Georgiens blickt auf eine über 3.000-jährige Geschichte zurück und zählt zu den kulturellen Zentren des Landes. Je nach verfügbarer Zeit besuchen wir den lebhaften Basar, schlendern durch die Altstadt oder werfen einen Blick auf die beeindruckende Bagrati-Kathedrale, die hoch über der Stadt thront und einen schönen Ausblick auf das Umland bietet.

Wer lieber noch etwas georgisches Alltagsleben erleben möchte, findet auf dem Markt frisches Obst, Gewürze, Käse, Nüsse und viele regionale Spezialitäten.

Gegen Mittag erfolgt der Transfer zum Flughafen Kutaissi und die Heimreise.

Leistungen & Zusatzkosten

Im Preis enthalten:

  • 11 Tage Reiseleitung und Führung UIMLA Guide oder staatl. gepr. Bergführer
  • 10 x Übernachtung in Hotels oder Guesthouse
  • 10 x Frühstück
  • 9 x Abendessen
  • 8 x Lunchpaket
  • Alle Transfers in Georgien
  • Kleingruppe mit maximal 8 Teilnehmern

Nicht im Preis enthalten:

  • Flug mit WIZZ Air ab Memmingen oder anderer Flughafen
  • Speisen und Getränke außerhalb der Halbpension
  • Trinkgelder ( ca. 50 Euro)
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Bergekostenversicherung
  • Auslandskrankenversicherung (verpflichtend bei der Einreise nach Georgien)
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ab 2275,00 €
Weitere Informationen
Für wen ist diese Reise geeignet?

Du wanderst regelmäßig und hast bereits mehrtägige Wanderungen oder Trekkingtouren unternommen. Die täglichen Aufstiege liegen zwischen 400 und knapp 1.500 Höhenmetern. Auf der Schlussetappe erwartet uns zudem ein langer Abstieg von über 2.000 Höhenmetern.

Die Etappen haben wir bewusst so geplant, dass auf spätestens zwei anstrengendere Tage wieder ein etwas kürzerer folgt. Trotzdem solltest du in der Lage sein, mehrere Tage hintereinander mit deinem Trekkingrucksack in bergigem Gelände unterwegs zu sein. Das Gepäck für die Trekkingwoche wird selbst getragen.

Wir möchten diese Reise nicht einfach nur „durchziehen“. Neben den beeindruckenden Landschaften des Großen Kaukasus nehmen wir uns Zeit für die kleinen Dörfer, die jahrhundertealten Wehrtürme, die georgische Küche und die Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Deshalb solltest du offen sein für die Besonderheiten des Landes und dich bewusst auf dieses Abenteuer einlassen.

Wer diese Voraussetzungen mitbringt, wird mit einer abwechslungsreichen Trekkingwoche durch eine der ursprünglichsten Bergregionen Europas belohnt und sicher viele unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Der Transcaucasian Trail

Eine Vision für den gesamten Kaukasus

Der Transcaucasian Trail zählt zu den spannendsten Fernwanderprojekten unserer Zeit. Ziel ist ein zusammenhängendes Wegenetz von rund 3.000 Kilometern Länge, das die Länder Georgien, Armenien und Aserbaidschan miteinander verbindet. Entstehen soll ein grenzüberschreitender Fernwanderweg, der einige der spektakulärsten Landschaften und kulturell interessantesten Regionen des Kaukasus miteinander verbindet.

Auf historischen Wegen

Anders als viele moderne Fernwanderwege basiert der Transcaucasian Trail nicht auf neu angelegten Pfaden. Vielmehr nutzt er historische Handelswege, alte Hirtenpfade und traditionelle Verbindungen zwischen abgelegenen Bergdörfern. In den vergangenen Jahren wurden diese Routen von lokalen Initiativen und internationalen Freiwilligen wieder freigelegt, miteinander verbunden und behutsam weiterentwickelt.

Gerade deshalb hat sich der Trail seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Wer hier unterwegs ist, bewegt sich nicht auf künstlich angelegten Wanderwegen, sondern auf Routen, die von den Menschen der Region teilweise seit Jahrhunderten genutzt werden.

Durch das Herz Swanetiens

Zu den bekanntesten und schönsten Abschnitten des Transcaucasian Trail zählt die Route durch Swanetien im Großen Kaukasus. Der Weg verbindet traditionelle Bergdörfer wie Mestia, Adishi und Ushguli miteinander und führt über aussichtsreiche Pässe, durch einsame Hochtäler und vorbei an mittelalterlichen Wehrtürmen.

Gewaltige Gletscher, blühende Almwiesen und die höchsten Berge Georgiens bilden dabei die Kulisse. Die Kombination aus spektakulärer Landschaft, kultureller Vielfalt und ursprünglicher Bergwelt macht diesen Abschnitt zu einem der Höhepunkte des gesamten Trails.

Einfach und authentisch

Die Infrastruktur entlang des Transcaucasian Trail ist bewusst einfach geblieben. Übernachtet wird meist in familiären Gästehäusern, gegessen wird traditionell georgisch und vielerorts bestimmen noch immer die Menschen und nicht der Tourismus den Alltag.

Gerade diese Ursprünglichkeit macht den besonderen Reiz des Trails aus. Begegnungen mit Einheimischen, spontane Einblicke in das Leben der Bergdörfer und die herzliche Gastfreundschaft der Menschen gehören für viele Wanderer zu den schönsten Erinnerungen ihrer Reise.

Mehr als ein Wanderweg

Der Transcaucasian Trail ist gleichzeitig ein nachhaltiges Entwicklungsprojekt. Durch sanften Tourismus entstehen neue Perspektiven für abgelegene Bergregionen, während traditionelle Lebensweisen und lokale Strukturen erhalten bleiben können.

Wer auf dem Transcaucasian Trail unterwegs ist, wandert nicht nur durch eine beeindruckende Gebirgslandschaft. Er erlebt eine Region, in der Natur, Geschichte und Kultur bis heute eng miteinander verbunden sind und wird dabei Teil einer Idee, die den gesamten Kaukasus auf neue Weise miteinander verknüpft.

Swanetien – Georgiens wilde Bergwelt

Im Herzen des Großen Kaukasus

Swanetien liegt im Nordwesten Georgiens im Herzen des Großen Kaukasus und zählt zu den ursprünglichsten Bergregionen Europas. Die Region grenzt direkt an Russland und wird von einigen der höchsten und eindrucksvollsten Gipfel des Kaukasus umrahmt. Dazu gehören der 5.193 Meter hohe Schkhara, der höchste Berg Georgiens, der markante Ushba (4.710 m), der formschöne Tetnuldi sowie die vergletscherte Laila-Kette.

Die Landschaft ist geprägt von tief eingeschnittenen Tälern, wilden Flüssen, ausgedehnten Gletschern und hochalpinen Pässen. Viele Orte sind bis heute nur über kurvenreiche Bergstraßen erreichbar. Gerade diese Abgeschiedenheit hat dazu beigetragen, dass sich Swanetien seinen ursprünglichen Charakter bis heute bewahren konnte.

Eine Region mit eigener Geschichte

Über Jahrhunderte war Swanetien weitgehend von äußeren Einflüssen abgeschirmt. Zwar gehörte die Region zum georgischen Königreich, genoss jedoch stets eine besondere Eigenständigkeit. Die berühmten swanetischen Wehrtürme, die vielerorts noch heute das Landschaftsbild prägen, stammen überwiegend aus dem 9. bis 12. Jahrhundert. Sie dienten als Schutz vor Überfällen und spielten eine wichtige Rolle bei den traditionellen Familien- und Clanstrukturen der Region.

Während große Teile des Kaukasus immer wieder von fremden Mächten erobert wurden, blieb Swanetien aufgrund seiner schwer zugänglichen Lage weitgehend verschont. Zahlreiche religiöse Kunstschätze Georgiens wurden deshalb über Jahrhunderte hierher gebracht und in den abgelegenen Bergdörfern aufbewahrt. Heute gehört Ober-Swanetien rund um Mestia und Ushguli zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Menschen Swanetiens

In einer Region von rund 3.000 Quadratkilometern leben nur etwa 25.000 bis 30.000 Menschen. Das größte Zentrum ist Mestia, das als kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt Ober-Swanetiens gilt. Daneben prägen kleine Bergdörfer mit ihren charakteristischen Wehrtürmen die Landschaft.

Die Bewohner gehören überwiegend zur Volksgruppe der Swanen, einer Untergruppe der Georgier mit eigener Sprache und ausgeprägter kultureller Identität. Bis heute spielen Traditionen, Gastfreundschaft und ein enger Bezug zur Natur eine wichtige Rolle im Alltag.

Zwischen Tradition und Tourismus

Über viele Jahrhunderte lebten die Menschen vor allem von Viehzucht, Alpwirtschaft, Landwirtschaft und Käseproduktion. Noch heute prägen Weidewirtschaft und kleine Bauernhöfe das Landschaftsbild.

Gleichzeitig hat sich Swanetien in den vergangenen Jahren zu einem der attraktivsten Reiseziele Georgiens entwickelt. Im Sommer locken spektakuläre Trekkingrouten, Hochtouren und kulturelle Sehenswürdigkeiten. Im Winter ziehen die schneereichen Berge Skitourengeher, Freerider und Wintersportler aus aller Welt an. Dennoch wird der Tourismus vielerorts von kleinen Familienbetrieben getragen, was Reisen in dieser Region bis heute angenehm authentisch macht.

Natur zwischen Gletschern und Almwiesen

Durch die Nähe zum Schwarzen Meer erhält Swanetien vergleichsweise viel Niederschlag. Dies sorgt für eine überraschend üppige Vegetation. In den Tälern wachsen dichte Mischwälder mit Buchen, Ahorn, Kastanien und Eichen. Höher folgen ausgedehnte Nadelwälder, bevor die Landschaft in blumenreiche Almwiesen und schließlich in die hochalpine Gletscherwelt übergeht.

Besonders im Frühsommer verwandeln sich viele Berghänge in ein farbenfrohes Meer aus Rhododendren, Enzianen, Orchideen und zahlreichen endemischen Pflanzenarten. Auch die Tierwelt ist bemerkenswert vielfältig. Mit etwas Glück lassen sich Gämsen, Steinböcke, Bartgeier oder Steinadler beobachten. In den abgelegeneren Regionen leben zudem Braunbären und Wölfe.

Swanetien vereint gewaltige Berglandschaften, eine faszinierende Kultur und eine Ursprünglichkeit, die in Europa nur noch selten zu finden ist. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz dieser außergewöhnlichen Region aus.

Unterkünfte

Wir übernachten in landestypischen Hotels sowie in familiären Gästehäusern und Homestays. In den Hotels stehen Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer zur Verfügung.

In den Guesthouses und Homestays sind die Zimmer einfach, sauber und gemütlich. Die Badezimmer werden dort teilweise gemeinschaftlich genutzt. Die Unterkünfte ermöglichen einen authentischen Einblick in den Alltag und die Gastfreundschaft der Region.
Die erste und letzte Nacht verbringen wir in einem Hotel in Kutaissi.

Sightseeing Kutaissi

Vor dem Rückflug bleibt noch Zeit für einen entspannten Spaziergang durch Kutaissi. Je nach verfügbarer Zeit besuchen wir den lebhaften Basar, schlendern durch die Altstadt entlang des Rioni-Flusses oder genießen von der Bagrati-Kathedrale den Blick über die Dächer der Stadt.

So bleibt noch Gelegenheit, die letzten Eindrücke Georgiens aufzusaugen, bevor uns der Transfer gegen 13:00 Uhr zum Flughafen bringt.

Transfers während der Reise

Alle Transfers während der Reise werden von unserer lokalen Partneragentur organisiert und mit für die jeweiligen Straßen- und Pistenverhältnisse geeigneten Fahrzeugen durchgeführt.

Wichtiger Hinweis zur Auslandskrankenversicherung

Seit dem 1. Januar 2026 ist für die Einreise nach Georgien der Nachweis einer gültigen Auslandskrankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Die Versicherung muss für den gesamten Aufenthaltszeitraum gültig sein und bei der Einreise in englischer oder georgischer Sprache – digital oder ausgedruckt – vorgelegt werden können.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes muss die Versicherung eine Mindestdeckung von 30.000 GEL (ca. 10.000 EUR) für den Aufenthalt in Georgien nachweisen. Ohne entsprechenden Versicherungsnachweis kann die Einreise verweigert werden.

Unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben empfehlen wir dringend eine Auslandskrankenversicherung inklusive medizinisch sinnvollem Rücktransport sowie ausreichender Such-, Rettungs- und Bergungskosten im Gebirge. Gerade bei Trekking- und Bergreisen im Kaukasus kann dies im Ernstfall von großer Bedeutung sein.

Aktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen finden sich auf den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes zu Georgien.

Rechtliche Hinweise
Wichtige Hinweise vor der Buchung
Rechtliche Informationen

1. Tourenablauf / Reiseroute
Der beschriebene Programmablauf, bzw. Reiseroute ist nicht zwingend vom Bergführer oder Reiseleiter einzuhalten. Gründe für eine Anpassung können zum Beispiel das Wetter, Lawinen- und Schneelage, der Ausfall von Seilbahnen, Gebietssperrungen oder sonstige unvorhersehbare Einflüsse sein. Sollte der beschriebene Reiseablauf nicht möglich oder zu gefährlich sein, wird das Tourenprogramm entsprechend geändert.

2. Mindestteilnehmerzahl
Unsere Touren, Kurse und Reisen erfordern i.d.R. eine Mindestteilnehmerzahl, die in der jeweiligen Reisebeschreibung angegeben ist. Sollte diese nicht erreicht werden, behalten wir uns vor, die Veranstaltung abzusagen. Der Zeitpunkt der Absage richtet sich nach Art und Dauer der Veranstaltung. Detaillierte Informationen dazu findest du in unseren AGB
Selbstverständlich bemühen wir uns, dir in diesem Fall ein Alternativangebot zu unterbreiten.
Bereits geleistete Anzahlungen werden unverzüglich zurückerstattet.

3. Absagefristen bei nicht Erreichen der Mindestteilnehmerzahl
- Mehrtagestouren von mehr als 6 Tagen Dauer: eine Absage erfolgt spätestens 20 Tage vor Tourstart
- Mehrtagestouren ab 2 bis 6 Tagen Dauer: eine Absage erfolgt spätestens 7 Tage vor Tourstart
- Tagestouren: eine Absage erfolgt spätestens 48 Stunden vor Tourstart

4. Gruppengröße
Die in der Reisebeschreibung angegebene Gruppengröße bezieht sich auf die Personenanzahl, welcher jeweils ein Bergführer oder Reiseleiter zugeordnet ist.

5. Geplanter Guide
Aus organisatorischen Gründen sowie im Krankheits-, Unfall- oder sonstigen Verhinderungsfall kann der im Reiseprogramm genannte Guide durch einen gleichwertig qualifizierten Bergführer/Skilehrer ersetzt werden.

6. Reisepreis / Zahlungsmodalitäten
Der Reisepreis enthält die gesetzlich vorgeschriebene Steuer, alle zusätzlichen Gebühren und, die in der Ausschreibung aufgeführten Leistungen. Nicht enthaltene Leistungen werden als Mehrkosten aufgelistet und soweit möglich beziffert. Diese Kosten können variieren und die Angaben dienen nur zur Orientierung.
Mit Abschluss des Reisevertrags und gegen Aushändigung des Reisesicherungsscheins, wird eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises fällig. Die Restzahlung hat bis spätesten 4 Wochen vor Tourstart zu erfolgen, sofern die Reise nicht noch wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl abgesagt werden kann. In diesem Fall gelten die unter 3. beschriebenen Absagefristen als Zahlungsziel.
Tagestouren, die nicht unter die Pauschalreiseregelungen fallen, werden nach Erhalt der Rechnung fällig.
Wir informieren dich rechtzeitig vor dem Zahlungsziel, wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht ist.

7. Versicherungen
Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung, -abbruchversicherung, sowie zu einer Reisegepäckversicherung, und einer Reiseunfallversicherung (evtl. als Paket abschließen). Möglicherweise ist dieser Schutz bereits in deinem Kreditkartenvertrag enthalten.
Zusätzlich raten wir zum Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die auch die Kosten einer Bergung, Rettung und eines Rücktransportes in das Heimatland abdeckt.
Weitere Hinweise zum Thema

8. Visa-, Pass- und Einreisebestimmungen
Informationen zur Einreise deines Reiselandes befinden sich unter der entsprechenden Länderinformation .

9. Tourismusabgaben
Alle Tourismusabgaben sind, sofern in der Leistungsausschreibung nicht anders angegeben, bereits im Reisepreis enthalten. Das sind z.B. Kurtaxen in Hotels oder Apartments.

10. Mobilitätshinweis
Für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist diese Reise nicht geeignet.

11. Sprache
Unsere Reisen, Touren, Kursen und Führungen, soweit nicht in der Leistungsbeschreibung vermerkt, finden in deutscher Sprache statt. Bei Auslandsfahrten können einheimische, nicht deutschsprechende Reiseleiter, Hilfspersonal, sowie Berg- oder Skiführer zum Einsatz kommen, die entsprechend der Ausschreibung ggf. von einem deutschsprachigen Bergführer begleitet werden.

12. Reiserücktritt
Der Reisende kann vor Reisebeginn gegen Zahlung einer angemessenen Entschädigung oder ggf. einer vom Reiseveranstalter verlangten Entschädigungspauschale jederzeit vom Vertrag zurücktreten.

13. Restrisiko
Ein Restrisiko, dessen sich jeder Teilnehmer bewusst sein sollte, lässt sich beim Bergsport nicht vermeiden. Bei realistischer Selbsteinschätzung des eigenen Leistungsvermögens und Verwendung adäquater Ausrüstung kann dieses Risiko jedoch auf ein vertretbares Minimum reduziert werden.
Als Veranstalter tragen wir zur Risikominimierung bei, indem wir eng mit unseren Gästen über die geplanten Unternehmungen kommunizieren, unsere Touren sorgfältig vorbereiten und qualifiziertes Personal einsetzen. Trotz dieser Vorkehrungen kann bei der Ausübung der bergsportlichen Aktivitäten keine absolute Sicherheit gewährleistet werden. Das verbleibende Restrisiko wird mit der Buchung akzeptiert.

14. Reiseveranstalter
Mountain Spirit Bergschule GmbH | Rathausweg 2 | 87538 Bolsterlang
Tel.: +49 8326 3856333 Mail: info@mountain-spirit.de

15. Das Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO)
Art. 21 Abs. 1 Datenschutz-Grundverordnung ( DSGVO) gewährt Ihnen das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, ausnahmsweise auch gegen eine an sich rechtmäßige Datenverarbeitung Widerspruch einzulegen. Einer an sich rechtmäßigen Datenverarbeitung zur Direktwerbung können Sie nach Art. 21 Abs. 2 DSGVO sogar ohne jede Begründung widersprechen.
https://www.bfdi.bund.de/DE/Buerger/Inhalte/Allgemein/Betroffenenrechte/Betroffenenrechte_Widerspruch.html

EU-Rechte des Reiseteilnehmers
Formblatt nach § 651a des BGB

Bei der Ihnen angebotenen Kombination von Reiseleitungen handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302.
Daher können Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten. Das Unternehmen Mountain Spirit Bergschule GmbH trägt die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der gesamten Pauschalreise.
Zudem verfügt das Unternehmen Mountain Spirit Bergschule GmbH über die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für die Rückzahlung Ihrer Zahlungen und, falls der Transport in der Pauschalreise inbegriffen ist, zur Sicherstellung Ihrer Rückbeförderung im Fall seiner Insolvenz.

Wichtigste Rechte nach der Richtlinie (EU) 2015/2302

1. Die Reisenden erhalten alle wesentlichen Informationen über die Pauschalreise vor Abschluss des Pauschalreisevertrages.

2. Es haftet immer mindestens ein Unternehmer für die ordnungsgemäße Erbringung aller im Vertrag inbegriffener Reiseleistungen.

3. Die Reisenden erhalten eine Notruftelefonnummer oder Angaben zu einer Kontaktstelle, über die sie sich mit dem Reiseveranstalter oder dem Reisebüro in Verbindung setzen können.

4. Die Reisenden können die Pauschalreise - innerhalb einer angemessenen Frist und unter Umständen unter zusätzlichen Kosten - auf eine andere Person übertragen.

5. Der Preis der Pauschalreise darf nur erhöht werden, wenn bestimmte Kosten (zum Beispiel Treibstoffpreise) sich erhöhen und wenn dies im Vertrag ausdrücklich vorgesehen ist, und in jedem Fall bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise. Wenn die Preiserhöhung 8 % des Pauschalreisepreises übersteigt, kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten. Wenn sich ein Reiseveranstalter das Recht auf eine Preiserhöhung vorbehält, hat der Reisende das Recht auf eine Preissenkung, wenn die entsprechenden Kosten sich verringern.

6. Die Reisenden können ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten und erhalten eine volle Erstattung aller Zahlungen, wenn einer der wesentlichen Bestandteile der Pauschalreise mit Ausnahme des Preises erheblich geändert wird. Wenn der für die Pauschalreise verantwortliche Unternehmer die Pauschalreise vor Beginn der Pauschalreise absagt, haben die Reisenden Anspruch auf eine Kostenerstattung und unter Umständen auf eine Entschädigung.

7. Die Reisenden können bei Eintritt außergewöhnlicher Umstände vor Beginn der Pauschalreise ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten, beispielsweise wenn am Bestimmungsort schwerwiegende Sicherheitsprobleme bestehen, die die Pauschalreise voraussichtlich beeinträchtigen.

8. Zudem können die Reisenden jederzeit vor Beginn der Pauschalreise gegen Zahlung einer angemessenen und vertretbaren Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten.

9. Können nach Beginn der Pauschalreise wesentliche Bestandteile der Pauschalreise nicht vereinbarungsgemäß durchgeführt werden, so sind dem Reisenden angemessene andere Vorkehrungen ohne Mehrkosten anzubieten. Der Reisende kann ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten (in der Bundesrepublik Deutschland heißt dieses Recht „Kündigung"), wenn Leistungen nicht gemäß dem Vertrag erbracht werden und dies erhebliche Auswirkungen auf die Erbringung der vertraglichen Pauschalreiseleistungen hat und der Reiseveranstalter es versäumt Abhilfe zu schaffen.

10. Der Reisende hat Anspruch auf eine Preisminderung und/oder Schadenersatz, wenn die Reiseleistungen nicht oder nicht ordnungsgemäß erbracht werden.

11. Der Reiseveranstalter leistet dem Reisenden Beistand, wenn dieser sich in Schwierigkeiten befindet.

12. Im Fall der Insolvenz des Reiseveranstalters oder - in einigen Mitgliedstaaten - des Reisevermittlers werden Zahlungen zurückerstattet. Tritt die Insolvenz des Reiseveranstalters oder, sofern einschlägig, des Reisevermittlers nach Beginn der Pauschalreise ein und ist die Beförderung Bestandteil der Pauschalreise, so wird die Rückbeförderung der Reisenden gewährleistet. Mountain Spirit Bergschule GmbH hat eine Insolvenzabsicherung mit R+V Allgemeine Versicherung AG abgeschlossen. Die Reisenden können diese Einrichtung oder gegebenenfalls die zuständige Behörde R+V Allgemeine Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, 65189 Wiesbaden, Tel. 0611-5335859, E-Mail: ruv@ruv.de kontaktieren, wenn ihnen Leistungen aufgrund der Insolvenz von Mountain Spirit Bergschule GmbH verweigert werden.
Webseite, auf der die Richtlinie (EU) 2015/2302 in der in das nationale Recht umgesetzten Form zu finden ist: www.umsetzung-richtlinie-eu2015-2302.de

Reiseveranstalter:
Mountain Spirit Bergschule GmbH | Rathausweg 2 | 87538 Bolsterlang

Termine

10.07. - 20.07.2026
Freitag - Montag
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31.07. - 10.08.2026
Freitag - Montag
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21.08. - 31.08.2026
Freitag - Montag
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